Ziele des Nachmittagsunterrichtes:

  • durch Stützen, Fördern und Fordern zum schulischen Erfolg der Schüler/innen beizutragen
  • die extracurricularen Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler zu stützen
  • zur Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie beizutragen

Organisation

Unterrichtende

Lehren ist die Aufgabe ausgebildeter Lehrkräfte. Das Ganztagsangebot wird durch Dienstleistungsverträge und Kooperationspartner nur dort verstärkt, wo die Oberschule aus fachlichen Gründen oder Gründen der Lehrerversorgung nicht in der Lage ist, ein entsprechendes Angebot zu machen.

Teilnahme

Die Schüler/innen der Oberschulklassen nehmen an zwei Nachmittagen verpflichtend am Ganztagsunterricht teil. An zwei weiteren Nachmittagen kann das Angebot freiwillig genutzt werden.
Die Schüler/innen der Haupt- und Realschulklassen können an 4 Nachmittagen freiwillig an Angeboten teilnehmen.
Einmal angewählt, ist die Teilnahme an einem AG-Angebot oder Stützkurs für ein Halbjahr verpflichtend. Es gelten die Entschuldigungsregeln für den Vormittagsunterricht. Es wird in allen Kursen ein Kursbuch geführt.

Verpflichtender Bereich Oberschulklassen

Im verpflichtenden Bereich unterrichten möglichst die Klassenlehrkraft sowie eine Lehrkraft, die mindestens ein anderes Fach in der Klasse unterrichtet.
Die Klassenlehrkraft nutzt den zweistündigen Nachmittagsunterricht für eine Klassenlehrerstunde/Hausaufgabenhilfe und eine Stunde Leseförderung nach Maßgaben des -> Lesekonzeptes.
Die Fachlehrkraft nutzt den zweistündigen Nachmittagsunterricht für Methodentraining nach Maßgaben des Methodenkonzeptes und für Hausaufgabenhilfe/Vorbereitung auf Klassenarbeiten.

Ganztagsangebot Klassen 8-10

Das Ganztagsangebot umfasst in den Jahrgängen 8 und 9 vornehmlich Stützkurse in den Fächern Englisch, Mathematik und Deutsch. Die extracurricularen AG-Angebote können zusätzlich genutzt werden.
Im Jahrgang 10 werden die Schüler/innen und Schüler zusätzlich zum Vormittagsunterricht gezielt auf die Abschlussüberprüfungen vorbereitet.
Die Stützkurse werden möglichst von Lehrkräften angeboten, die in dem entsprechenden Jahrgang unterrichten. Die Inhalte werden in enger Zusammenarbeit mit den unterrichtenden Fachlehrkräften des entsprechenden Jahrgangs abgestimmt. schuleigene Arbeitspläne
Grundlage sind Beobachtungen zur individuellen Lernentwicklung, Diagnosetest, VERA, schriftliche Arbeiten, Unterrichtsbeobachtungen sowie im Jahrgang 10 zusätzlich die Anforderungen der schriftlichen Abschlussüberprüfungen.

Berufsorientierung

Das Kompetenzfeststellungsverfahren für den Jahrgang 8 findet grundsätzlich am Nachmittag statt und wird von speziell ausgebildeten Lehrkräften begleitet. ( Konzept zur Berufsorientierung)

Teilnahmeempfehlungen

In begründeten Fällen sprechen die Fachlehrkräfte eine gesonderte Teilnahmeempfehlung aus. Diese ergeht schriftlich an die Eltern. Sollten die Eltern keinen Wert legen auf zusätzliche Förderung ihrer Kinder durch die Schule, so muss dies schriftlich bestätigt werden. In diesem Falle wird der Rücklaufzettel in die ILE-Akte geheftet.
Die Teilnahme von Schülern und Schülerinnen an den Stützkursen wird bei den ILE-Konferenzen gegebenenfalls thematisiert. ( Förderkonzept)

Evaluation

Das Ganztagskonzept wird jeweils auf der vorletzten Dienstbesprechung des Schuljahres evaluiert. Grundlage der Evaluation sind Anmerkungen der Fachkonferenzen, der beteiligten Lehrkräfte sowie Schülerfeedback und Elternfeedback.
Eventuelle Anpassungen des Konzeptes werden bis zur letzten Dienstbesprechung des Schuljahres geplant und dort zur Diskussion gestellt. Beschlussfassendes Gremium ist die Gesamtkonferenz.

beschlossen im Schulvorstand am 26.11. 2013
beschlossen in der Gesamtkonferenz am 28.11. 2013
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