Isenbüttel Das Aus für die Oberschul-Außenstelle Isenbüttel rückt näher. Der Samtgemeindeschulausschuss stimmte für die Auflösung zum Schuljahr 2013/14.

Nur Hartmut Jonas (Grüne) sprach sich gegen die Schließung aus. Es sei kein gutes Signal, Isenbüttel aufzugeben, zumal Eltern diesen „Schutzraum" für die Fünft- und Sechstklässler wünschten.

Wie Lehrervertreter Manfred Henkel erläuterte, hätte sich die Oberschule den Wechsel schon zum zweiten Schulhalbjahr, spätestens zu den Osterferien gewünscht, auch um die neuen Räume für die Grundschüler und ihre Eltern vorstellen zu können.

Schülervertreterin Nicole Weber berichtete: „Die Jüngeren können es eigentlich kaum erwarten. Sie möchten gern weg von den Grundschülern." Dies fand aber im Ausschuss keine Befürworter – ein solch schneller Wechsel sei für alle Schüler unglücklich. Rolf Schliephacke (SPD) stimmte zwar für die Auflösung, kommentierte aber: „Mir blutet das Herz, Isenbüttel nur noch als Grundschule zu sehen."

Dietmar Rösler (CDU), selbst ehemaliger Schulleiter fasste zusammen: „Eine Außenstelle muss immer eine Ausnahme sein, das gemeinsame Schulleben kann nur so organisiert werden. Auf Dauer werden wir wahrscheinlich zwölf Klassen in der Oberschule haben, da reicht ein Standort." Ein gemeinsamer Standort vereinfache zudem Vertretungen im Krankheitsfall und es gäbe keine Zeitprobleme durch unterschiedliche Stundentafeln mehr.

aus: www.braunschweiger-zeitung.de (Quelle: hier), Geschrieben von Anja Alisch